Butterfly Effect – Rezension zu „Wenn gestern unser morgen wäre“ – Kristina Moninger

„Ich habe Entscheidungen getroffen, und es ist gar nicht so wichtig, ob sie richtig oder falsch waren. Weil das immer Ermessenssache ist. Aber entscheidend an Entscheidungen ist die Frage, ob wir mit ihnen leben können.“ (S.54)1) Zum Inhalt: Rund. So läuft es im Leben von Sara. Bestes Elternhaus, beruflicher Erfolg, eine standesgemäße Beziehung, alles auf Kurs. Dieses Idyll… Read More »

Hommage an eine Ikone der Lüfte – Buchbesprechung zu „Falke“ – Helen Macdonald

„Zu behaupten, die Lebenswelt eines anderen Menschen zu verstehen, ist philosophisch fragwürdig; bei einem anderen Tier erscheint der Versuch gar absurd – ist aber zweifelsohne sehr reizvoll.“ (S.34) Zum Inhalt: Helen Macdonald entwirft in ihrem Text über sechs Kapitel hinweg eine kompakte „Biographie eines Räubers“ – so der Untertitel. Von der geschichtlichen Bedeutung des Gespanns Falke-Mensch über die… Read More »

Von Selbst- und Fremdverständnis – Rezension zu „Das Kosmodrom im Krater Bond“ – Alexander Kröger

„Oh wie so menschlich ist der Kosmos…“ (S.157) Zum Inhalt: Die unfreiwillige Landung der ersten Centauren auf der Erde und die Etablierung einer Kommunikationsbrücke zwischen deren und unserer Welt liegt schon einige Jahrzehnte zurück. Nicht zuletzt mit dem Wissen welches die Besucher den Menschen hinterließen, war es möglich das Umgestalten des Mars in Angriff zu nehmen. Und nun… Read More »

Durch die Augen des Anderen geblickt -Rezension zu „Die Endlichkeit des Augenblicks“ von Jessica Koch

„Jeder Augenblick ist wie im Brennglas gebündelte Zeit“ (Pos. 4718)1) Zum Inhalt: Eine klassische Dreiecksbeziehung ist es, die sich zwischen Samantha, Joshua und Sebastian entwickelt. Doch klassisch nur oberflächlich betrachtet, handelt es sich doch um drei Seelen, die jede auf ihre individuelle Art nach Nähe, Geborgenheit und Verlässlichkeit suchen und von denen jede mit Handicaps, seien sie nun körperlicher… Read More »

Der Evolution Werk und des Menschen Beitrag -Buchbesprechung zu „Genion“ – Klaus Frühauf

„»Es sind immer die Menschen, die die Verantwortung tragen. Die Wissenschaft und ihre Erkenntnisse sind Werkzeug, nichts anderes.«“ (S.177) Zum Inhalt: Horst Kandler und Günther Bachmann ist grundsätzlich ihre Einsatzfreude im Rahmen der Genetik als Wissenschaftszweig Erkenntnisse und Erfolge zu erarbeiten gemeinsam. Ansonsten könnten sie ihn ihrer Methodik dies zu bewerkstelligen nicht unterschiedlicher sein. Dem forschen, überheblichen, man… Read More »

Minimalleben – Buchbesprechung zu „Dürre Jahre“ – Helen Flöss

„Schlank ist in. Dünn ist besser. Dürr ist ideal.“ (S.17) Zum Inhalt: Dali, ein junges Mädchen, hat das Gespür für ihren Körper, sein gesundes Bedürfnis nach Nahrung verloren. Sie leidet – und dies im wahrsten Sinne des Wortes – an Magersucht. Ein Lebensleidensweg, dessen Fix- und Angelpunkte aus der versch(r)obenen Beschäftigung mit Essen bestehen. Aus Traumata einer Seele,… Read More »

Sprachanatomie – Rezension zu „Geflügelte Worte“ – Georg Büchmann

„Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen des Vaterlandes dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleichviel welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist.“ (S.XI) Zum Inhalt: Im Groben zerfällt der Inhalt des Bandes in 5 in sich wiederum übersichtlich strukturierte Teilbereich. Beginnend mit einer „Einleitung“, zum Kern – den „Geflügelten Worten“–  nach verschiedensten… Read More »

Des Lebens Possierlichkeiten – Rezension zu „Bilderpossen“ – Wilhelm Busch

„Ja, ja in diesem Topf von Stein Da machte man den Peter ein, Der, nachdem er anfangs hart, Später weich wie Butter ward.“ (S.35) Zum Inhalt: Die Geschichten des Buches kann man mit dem Einleitungssatz des von Arthur Rümann (Kunsthistoriker und Kinderbuchforscher, *1888 – †1963) verfassten Nachwortes zeitlich wie folgt festmachen: „Die vier Bilderpossen des vorliegenden Bändchens sind… Read More »

Solid-klassische Science Fiction – Rezension zu „Sieben fielen vom Himmel“ – Alexander Kröger

„Gegen zwanzig Uhr fünfzig Ortszeit Richtung Ost, nicht ganz gewöhnlicher Meteorfall.“ (S.278) Zum Inhalt: Sie sind zu siebt, die Reisenden deren Mutterschiff, die Galax 2, verschollen ist. Anfangs karge Aussicht auf Rettung bietet ein „bläulich leuchtender Planet“ (S.14), der dritte, der um ein Zentralgestirn kreist. So gut es geht bereiten sie sich auf die Notlandung vor, die ihnen… Read More »

Liebliche Sprachmelodie – Rezension zu „Alemannische Gedichte“ von Johann Peter Hebel

„Und wenn den amme Chrüzweg stohsch Und nümme weisch, wos ane goht, Halt still und frog die Gwisse z’erst, ’s cha dütsch, gottlob, und folg sim Rot.“ (S.68) Zum Inhalt: Volkstümliche Miniaturen sind es, die Hebels in den ausgewählten teils strophischen Texten im alemannischen Wortklang festhält. Bereits der erste ist Programm: „Die Wiese“ führt den Leser durch eben… Read More »