Archiv der Kategorie: Dystopie

Subgenre von Science Fiction

Salamander und mechanische Hunde…

„Not everyone born free and equal, as the Constitution says, but everyone made equal.“ (S.58) Zum Inhalt: Guy Montag ist Feuerwehrmann. Soweit wäre dies nichts besonderes, wäre da nicht die Besonderheit, dass in der Gesellschaft in der er diesen Beruf ausübt Feuerwehrmännern die Aufgabe obliegt Feuer zu verursachen; ein spezielles Feuer. Jenes, das als Lieblingsnahrung Bücher verzehrt. Der… Weiterlesen »

Sozialentropie

„Van Steen: Eine Welt von Genies wäre zum Untergang verurteilt. Genius verträgt ein Gemeinwesen nur in äußerst verdünnter Dosis. “ (S.123) Zum Inhalt: Der perfekte, durchorganisierte Staat als ein sich verselbständigendes Konstrukt, dem der Einzelne auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist; oder sich um der Bequemlichkeit ausgeliefert hat. Dies ist nicht gerade neu als Idee, zugegeben. Aber… was… Weiterlesen »

Die Erde als galaktischer Drive-In…

Zum Inhalt: Was wäre wenn… eine der zentralen Fragen der SF, deren Antwort sich in „Picknick am Wegesrand“ von Arkadi Strugatzki, Boris Strugatzki auf gänzlich ungewöhnliche Weise genähert wird. In seiner Nabelschau, stellt sich der Mensch immer vor er wäre so wichtig, dass ihn „Außerirdische“ besuchen könnten. Was aber wenn sie ihn gar nicht wahrnähmen und ihr intergalaktisches… Weiterlesen »

Das dünne Eis der „Kultur“

Zum Inhalt: Luzifers Hammer schildert die Wirren und Sorgen einer kleinen übrig gebliebenen „Zivilisation“ von Menschen nach dem „Deep Impact“ eines Meteoriten. Dabei schaffen es die beiden Autoren nie in die ausgetretenen Pfade apokalyptischer „Hilfe-wir-werden-alle-sterben“-Jünger abzugleiten, sondern eine sehr gut recherchierte und durchgängige Geschichte zu entwickeln, die aufzeigt auf wie dünnem Eis unsere Kultur gegründet ist. Fazit: Spannend,… Weiterlesen »

… mühsame Hobbybelletristik

Zum Inhalt: … über den Inhalt hier Worte zu verlieren wäre vergebliche Mühe. Das Buch liest sich wie eine mittelmäßige Schularbeit, die eher lieblos und in ihrer Abfolge von Ereignissen eher unlogisch um eine zentrale Person kreist, die so penetrant hilflos durch das Geschehen stolpert, dass man sich gezwungen – ja fast genötigt – fühlt einzugreifen. Es mangelt… Weiterlesen »

Starker Tobak…

Zum Inhalt: Vordergründig handelt der Roman, erzählt von der Hauptfigur Alex, von eben demselben, der mit seiner Gang von weiteren 3 Kleinkriminellen jeden Abend die Straßen seiner Stadt und ihrer Umgebung unsicher macht. Ihre Verbrechen werden dabei in der ihnen eigenen Sprache – die für den Leser anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ist – beschrieben, wobei die Brutalität und das… Weiterlesen »