Widerpart – Rezension zu „Der innere Gegenspieler“ von Uwe Böschemeyer

„Die menschliche Seele ist polyfon, ein Chor von vielen Stimmen.“(S.64) Zum Inhalt: Uwe Böschemeyer, einer der bedeutendsten Vertreter der modernen Existenzanalyse und Logotherapie, legt mit „Der innere Gegenspieler„ ein Werk vor, das gleichermaßen psychologisch fundiert, spirituell durchdrungen und existenziell ehr­lich ist. Das Buch ist längst zu einem Klassiker geworden – nicht nur für beratende Berufe, sondern für all… Weiterlesen »

Zwischen Märchen und Weisheitslehre – Rezension zu „Der Alchimist“ von Paolo Coelho

„Gleichgültig, was ein Mensch tut, er steht jederzeit im Mittelpunkt der Weltgeschichte, doch meistens weiß er es nicht“ (S.165) Zum Inhalt: Im Mittelpunkt steht der junge andalusische Hirte Santiago, der von einem wiederkehrenden Traum heimgesucht wird: In Ägypten, nahe den Pyramiden, soll ein Schatz auf ihn warten. Getrieben von dieser Vision, begibt er sich auf eine zeitlich und… Weiterlesen »

Sinn-Bild – Rezension zu „Bilder für’s Leben” von Ursula Tirier

„Sinnfindung vollzieht sich immer in einem schrittweisen Prozess, dessen einzelne Schritte wir Menschen häufig unbewusst umsetzen. Diese einzelnen Schritte bewusst zu machen und sie zu beachten, ist in Situationen seelischer Not für Therapeutinnen und Therapeuten, für Begleiter und Begleiterinnen ebenso wichtig, wie für die Hilfesuchenden selbst.“ (S.8) Zum Inhalt: „Bilder für’s Leben” von Ursula Tirier liest sich wie… Weiterlesen »

Ein Sommer wie damals – Rezension zu „Jenseits der großen Sümpfe” von Erwin Moser

„Jeder Atemzug und jeder Augenblick enthält Vergnügen.“ (S.90) Zum Inhalt: „Jenseits der großen Sümpfe“ von Erwin Moser entwirft ein beeindruckendes Porträt von Kindheit, Sommerrauschen und Schilfpfaden. Die Geschichte kondensiert das jugendliche Leben auf das Einfachste, was es gibt – Sommer, Hitze, Schulferien. Ein sentimentaler Klang, der den Leser*innen einnimmt, ihn förmlich das Rascheln des Schilfs fühlen, den warmen… Weiterlesen »

Seelendualität – Rezension zu “Sinnseelsorge” von Stephan Neufanger und Otto Csok

„Wir wollen Seel-Sorge als Sinn-Sorge kultivieren und das wollen wir so realisieren, dass auch der nicht priesterliche Lebensberater Seelsorge praktizieren kann, wenn er mit verzweifelten, hoffnungslosen, orientierungslosen Menschen zu tun hat, die seelische Stärkung und Tröstung – ja: Klarheit über die eigene Seele – suchen.“ (S.42f) Zum Inhalt: Mit „Sinnseelsorge – Ein Leitfaden für die Praxis“ haben Stefan… Weiterlesen »

Mediatives Denken – Rezension zu “Vom guten Umgang mit Differenzen” von Noa Zanolli

„Alle Friedensstifter, alle Mediatorinnen, alle Vermittler in Streitigkeiten, ob sie akademisch ausgebildet sind oder nicht, denken mediativ, d.h. sie suchen den Ausgleich zwischen verschiedenen Sichtweisen, sie suchen Gemeinsamkeiten in unterschiedlichen Standpunkten, sie suchen Berührungspunkte in Differenzen. Das ist mediatives Denken. Es wurde seit jeher praktiziert. Der Ausdruck soll das Bewusstsein darüber, dass jeder Mensch vermittelndes Denken lernen und… Weiterlesen »

Erzähltes Sein – Rezension zu “Wie Leben gelingen kann” von Elisabeth Lukas

„Leben ist Wagnis, und wer das nicht eingehen will, lebt niemals zur Fülle. Er lebt rudimentär, in Ansätzen. Und es kommt der Tag, an dem er betrauert, was Form hat werden wollen und Schemen geblieben ist.“ (S.29) Zum Inhalt: Mit „Wie leben gelingen kann“ von Elisabeth Lukas hält man einen Text in Händen, welchem die Autorin folgenden Anspruch… Weiterlesen »

Lebenskunstwerk – Rezension zu “Wozu Leben” von Kerstin Oppermann

„Biografiearbeit ist Arbeit an Ihrem Lebenskunstwerk“ (Covertext) Zum Inhalt: Kerstin Oppermann beginnt ihre Vorstellung der logotherapeutischen Selbsterfahrung und Biografiearbeit mit einem Kapitel „Einführung in die Logotherapie“, welches u.a. die Entstehungsgeschichte der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl beleuchtet. Die zentralen Konzepte wie die geistige Ebene, die drei Säulen und die Dimensionalontologie Frankl finden hier bis zur Seite… Weiterlesen »

Ein Plus an Realismus – Rezension zu “Lob der Vernunftehe” von Arnold Retzer

„Die erfolgreiche Vernunftehe setzt vernünftigerweise auch auf die Liebe, alles andere wäre unvernünftig.“(S.50) Zum Inhalt: Arnold Retzers Buch „Lob der Vernunftehe“ ist ein bemerkenswertes Werk, das mit einer Mischung aus Psychologie, Soziologie und philosophischer Reflexion das Ideal der romantischen Liebe in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragt. Retzer, u.a. systemischer Psychotherapeut, plädiert für die Vernunftehe – eine Ehe, die auf… Weiterlesen »

Mysterien – Rezension zu “Die Wunderübung” von Daniel Glattauer

„Sie sehen ja, wo Verständnis hinführt, wenn nicht beide das Gleiche darunter verstehen.“ (Buchumschlag) Zum Inhalt: „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer ist ein humorvolles Theaterstück, das die Dynamik eines verheirateten Paares aufzeigt, welches sich in einer ernsten Beziehungskrise befindet. Das Werk ist ein tiefgründiges, dabei aber auch unterhaltsames Stück über die Höhen und Tiefen partnerschaftlicher Beziehungen und die… Weiterlesen »