Tag-Archive: Ethik

Widerpart – Rezension zu „Der innere Gegenspieler“ von Uwe Böschemeyer

„Die menschliche Seele ist polyfon, ein Chor von vielen Stimmen.“(S.64) Zum Inhalt: Uwe Böschemeyer, einer der bedeutendsten Vertreter der modernen Existenzanalyse und Logotherapie, legt mit „Der innere Gegenspieler„ ein Werk vor, das gleichermaßen psychologisch fundiert, spirituell durchdrungen und existenziell ehr­lich ist. Das Buch ist längst zu einem Klassiker geworden – nicht nur für beratende Berufe, sondern für all… Weiterlesen »

Zwischen Märchen und Weisheitslehre – Rezension zu „Der Alchimist“ von Paolo Coelho

„Gleichgültig, was ein Mensch tut, er steht jederzeit im Mittelpunkt der Weltgeschichte, doch meistens weiß er es nicht“ (S.165) Zum Inhalt: Im Mittelpunkt steht der junge andalusische Hirte Santiago, der von einem wiederkehrenden Traum heimgesucht wird: In Ägypten, nahe den Pyramiden, soll ein Schatz auf ihn warten. Getrieben von dieser Vision, begibt er sich auf eine zeitlich und… Weiterlesen »

Seelendualität – Rezension zu “Sinnseelsorge” von Stephan Neufanger und Otto Csok

„Wir wollen Seel-Sorge als Sinn-Sorge kultivieren und das wollen wir so realisieren, dass auch der nicht priesterliche Lebensberater Seelsorge praktizieren kann, wenn er mit verzweifelten, hoffnungslosen, orientierungslosen Menschen zu tun hat, die seelische Stärkung und Tröstung – ja: Klarheit über die eigene Seele – suchen.“ (S.42f) Zum Inhalt: Mit „Sinnseelsorge – Ein Leitfaden für die Praxis“ haben Stefan… Weiterlesen »

Mediatives Denken – Rezension zu “Vom guten Umgang mit Differenzen” von Noa Zanolli

„Alle Friedensstifter, alle Mediatorinnen, alle Vermittler in Streitigkeiten, ob sie akademisch ausgebildet sind oder nicht, denken mediativ, d.h. sie suchen den Ausgleich zwischen verschiedenen Sichtweisen, sie suchen Gemeinsamkeiten in unterschiedlichen Standpunkten, sie suchen Berührungspunkte in Differenzen. Das ist mediatives Denken. Es wurde seit jeher praktiziert. Der Ausdruck soll das Bewusstsein darüber, dass jeder Mensch vermittelndes Denken lernen und… Weiterlesen »

Erzähltes Sein – Rezension zu “Wie Leben gelingen kann” von Elisabeth Lukas

„Leben ist Wagnis, und wer das nicht eingehen will, lebt niemals zur Fülle. Er lebt rudimentär, in Ansätzen. Und es kommt der Tag, an dem er betrauert, was Form hat werden wollen und Schemen geblieben ist.“ (S.29) Zum Inhalt: Mit „Wie leben gelingen kann“ von Elisabeth Lukas hält man einen Text in Händen, welchem die Autorin folgenden Anspruch… Weiterlesen »

Ein Plus an Realismus – Rezension zu “Lob der Vernunftehe” von Arnold Retzer

„Die erfolgreiche Vernunftehe setzt vernünftigerweise auch auf die Liebe, alles andere wäre unvernünftig.“(S.50) Zum Inhalt: Arnold Retzers Buch „Lob der Vernunftehe“ ist ein bemerkenswertes Werk, das mit einer Mischung aus Psychologie, Soziologie und philosophischer Reflexion das Ideal der romantischen Liebe in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragt. Retzer, u.a. systemischer Psychotherapeut, plädiert für die Vernunftehe – eine Ehe, die auf… Weiterlesen »

Vergangenheitsbewältigung – Rezension zu “Das Geheimnis der Queenie Hennessy” von Rachel Joyce

„Eigentlich haben Dinge meist kein Ende, sondern verschwinden einfach. Meist haben sie auch keinen Anfang, sondern finden sich eben ein.“ (S.432f) Zum Inhalt: “Das Geheimnis der Queenie Hennessy” von Rachel Joyce ist nach “Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry” der zweite Band in der Trilogie. So geht man als Leser bereits mit einem ordentlichen Rucksack an Erwartungen –… Weiterlesen »

The Big Five for Life – John Strelecky

„Entweder wir schreiben den Schluss, den wir uns wünschen, und gestalten unser Leben so, dass wir dieses Ziel erreichen, oder wir leben die Geschichte eines anderen und erleben dann ein Ende, das im Vergleich zu dem Schluss, den wir für uns selbst geschrieben hätten, ein blasser Abglanz ist… So einfach ist es.“ (S.207) Zum Inhalt: „The Big Five… Weiterlesen »

Männerbewegung – Rezension zu „Männer auf der Suche“ von Steve Biddulph

„Es gibt so viele Arten Mann zu sein, wie es Männer gibt, und jede einzelne kann gesund, fröhlich, bindend, nonkonformistisch, liebevoll, fürsorglich, anders und frei sein.“ (S.17) Zum Inhalt: Eine Reise ist es, auf die uns „Männer auf der Suche“ von Steve Biddulph mitnimmt. Die 16 Stationen resp. Kapitel füllen sich dabei mit tiefgründigen, spannenden und teils –… Weiterlesen »

Krisenfest – Rezension zu „Wenn alles zusammenbricht“ von Pema Chödrön

„Wenn es irgendeine Möglichkeit zur Erleuchtung gibt, dann genau jetzt, nicht irgendwann in der Zukunft. Jetzt gilt es.“ (S.203) Zum Inhalt: Mit dem kleinen Band „Wenn alles zusammenbricht“ von Pema Chödrön bringt der Arkana/Goldmann-Verlag ein Buch unter die Leser dessen Inhalt wesentlich gewichtiger ist, als es der erste Eindruck vermittelt. Auf 224 Seiten versucht die Autorin einen spirituellen,… Weiterlesen »