Tag-Archive: Wilko Müller jr.

Unterirdisch – Rezension zu „Fräulein Schmidt und der Heilige Berg“ von Wilko Müller jr.

„Alles hat Folgen, nichts bleibt ohne Konsequenzen.“ (S.13) Zum Inhalt: In „Fräulein Schmidt und der Heilige Berg“ von Wilko Müller jr. leitet der Autor den Blick – ganz im Gegensatz zum vorherigen Band – in ganz irdische Tiefen, ja Abgründe. Dort rumort es. Und dies in einer Intensität, welche das Weltbild der Oberirdischen ganz erheblich erschüttert. Nicht nur… Weiterlesen »

Vermächtnis – Rezension zu „Fräulein Schmidt und das Vermächtnis des Großen Jaguar“ von Wilko Müller jr.

„Es gibt im Universum scheinbar eine ungeschriebene Regel: Wenn ein Gott oder eine Göttin persönlich zu dir sagt, Glaube mir!, dann tust du das. Punkt.“ (S.137) Zum Inhalt: Mit „Fräulein Schmidt und das Vermächtnis des Großen Jaguar“ von Wilko Müller jr. reiht sich ein weiterer Roman in die Geschichte rund um Ixchel und ihre(n) Getreuen ein. Diesmal mit… Weiterlesen »

Zweischneidig – Rezension zu „Fräulein Schmidt und das Schwert des Feuerriesen“ von Wilko Müller jr.

„Die Menschen sind nicht in der Lage ihr eigenes Schicksal zu sehen und maßen sich an das der Götter zu bestimmen.“ (S.151) Zum Inhalt: In der nordischen Mythologie gibt es einen Plan – oder vielmehr… es gab einen Plan, wie der Weltenkreislauf dereinst enden würde: Ragnarök. Ein minutiös ausgefeilter Ablauf, geweißsagt, nicht in Frage gestellt, ehern dargelegt. Und… Weiterlesen »

Retrospektives – Rezension zu „Fräulein Schmidt und das Geheimnis der Pyramiden“ von Wilko Müller jr.

„»Vertrau auf die Menschen, sie kriegen alles kaputt«, dachte Horus, »sogar ihre eigene Welt«.“ (S.19) Zum Inhalt: Wer die Geschichte rund um Fräulein Schmidt und ihren Getreuen Wichowski verfolgt hat, den wird es bei der „Reisefreudigkeit“ dieses Gespanns nicht sonderlich überraschen, dass die Bühne wieder an einen fernen Ort verlegt wurde – Ägypten. In „Fräulein Schmidt und das… Weiterlesen »

Vorgeschichte – Rezension zu „Fräulein Schmidt und die Reise nach Mexiko“ von Wilko Müller jr.

„Doch ein Geheimnis ist nur so lange eins, wie man es keiner zweiten Person erzählt.“ (S.15) Zum Inhalt: Ein beinahe schon banal profanes Problem – der „Y2K“-Bug bildet den Einstiegspunkt in eine an Retrospektiven reiche Geschichte aus der Kurzromanserie „Fräulein Schmidt“ von Wilko Müller. Rückblicke, die Lichtpunkte erzeugen in einer Vergangenheit die teils wenige Jahrhungerte, teils Äonen zurückliegt.… Weiterlesen »

Versunkenes – Rezension zu „Fräulein Schmidt und die Suche nach Atlantis“ von Wilko Müller jr.

„Man vermied heutzutage die Sterblichen zu tief in die Geschäfte der Götter zu verstricken.“ (S.16) Zum Inhalt: Nahtlos knüpft der Erzählstrang des zweiten Kurzromanbandes aus  der Fräulein Schmidt – Kurzromanserie an die Geschehnisse des Beinaheweltunterganges an, welcher von seiten der Maya-Götter nicht unerheblich beeinflusst wurde. Was der Antiquar Wichowski neben seiner rein körperlichen Veränderung durch die Ereignisse dabei… Weiterlesen »

Stille Wasser – Rezension zu „Fräulein Schmidt und die Maske der Mona Lisa“ von Wilko Müller jr.

„Ein einziger Mann sollte das Zünglein an der Waage sein, die Entscheidung der Götter über das weitere Schicksal der Welt beeinflussen können…“ (S.53) Zum Inhalt: Archetypisch – so könnte man den Antiquar Wichowski nennen. Gebildet, etwas weltfremd, den „schönen Dingen“ in Sachen Bibliophilie verhaftet, mit einem ungebrochenen Faible für alles Gedruckte, das eine gewisse Patina sein eigen nennt.… Weiterlesen »

Space-Robinsoniade – Rezension zu „Robina Crux“ von Alexander Kröger

„So muss ein Raumfahrer sein! Der Tod ist Kalkül seines Verhaltens, er beendet einen biologischen Prozess, zerstört ein kleines Teilsystem, das in diesem Falle Mensch heißt. Alles zu seiner Zeit, auch die Emotionen – vor allem diese!“ (S.58f) Zum Inhalt: Buch 1: Die Kristallwelt der Robina Crux Nach der Havarie ihres Raumers, der REAKTOM, findet sich die Feldingenieurin… Weiterlesen »

Vom Niedergang einer Zivilisation – Rezension von Wolfgang Kucher zu „Die Telesalt-Mission“ von Alexander Kröger

„Im Grunde zwingt die Menschen niemand so zu sein wie sie sind.“ (S.160) Zum Inhalt: Sam Martin ist einer der Raumfahrer, die vor kurzem von einer Expedition zur Erde zurückkamen. Von einer Mission, die alle Teilnehmer mehr als nur physisch mitgenommen hat. Als er vom Universum-Verlag gebeten wird seine Erlebnisse zusammen mit seinen Kollegen in einer Publikation der… Weiterlesen »

Erzählfacetten – Rezension zu „Die Mücke Julia“ von Alexander Kröger

„Man sollte an Stellen, wo wichtige Entscheidungen für die Menschheit oder auch nur für ein Volk getroffen werden, auf jeden Fall ebenso viele – wenn nicht gar mehr – couragierte Frauen haben wie Männer.“ (S.20f) Zum Inhalt: Im Umschlagtext liest man, dass der Storyband 1996 erstmals erschien und von Alexander Kröger überarbeitet 2011 mit neuen Storys aufgelegt wurde.… Weiterlesen »