Tag-Archive: Kurzgeschichten

erholsam fern von Klischee und Kitsch

„«Was sind das für kleine Häuser?»… «Das sind die Wohnungen der Toten!»“ (S.41) Zum Inhalt: In den 3 „Kurzgeschichten aus dem Reich der Vampire“ stellt Ele Otto erneut, wie bereits in „Himmlisches Geflügel“, ihr handwerkliches Können als Erzählerin unter Beweis. Dabei geht es nie um ein reißerisch vordergründiges Verstören des Lesers, sondern – besonders gut getroffen in „Klassentreffen“… Weiterlesen »

Passend zum heißen Sommer 2013

„«Kennen Sie den Toten?» …. «Natürlich nicht! Ich pflege keinen Umgang mit Ermordeten»“ (S.10) Zum Inhalt: Abseits jedweder platten Schwarz-Weiß-Malerei werden dem Leser in diesem Bändchen aus der Mini-Testudoreihe drei Krimi-Kurzgeschichten serviert, die den schmalen Grad zwischen Spannung, dem schelmischen Schmunzeln über so manches menschliche Unikat („Baden verboten“), sowie dem Abdriften in allzu große Vorhersehbarkeit mit Bravour  meistern. Ob… Weiterlesen »

Das Ende… in fünfacher Ausführung…

„Meistens erfinden die Menschen völlig idiotisches Zeug, weißt du, und davon viel, sehr viel, im Laufe der Jahrtausende.“ (S.41) Zum Inhalt: Wie der Untertitel bereits „verrät“ handelt es sich um eine lose Zusammenstellung von 5 „Visionen“ vom Ende. Dabei wird mehr als nur einmal der Begriff Ende in der Form relativiert, als dass er sich nicht auf ein… Weiterlesen »

Geschichte, wie sie hätte sein können…

„Wenn Menschen glauben, scheint es verschwendete Mühe zu sein, sie Denken zu lassen – und vielen zuvor auch noch das Denken beizubringen. Es geht viel schneller und einfacher, zu befehlen.“ (S.261) Zum Inhalt: Die Frage „Was wäre wenn…“ stellt sich der Mensch nicht nur wenn er in lichten Momenten sein eigenes Leben reflektiert. Ausgehend von der Idee, dass… Weiterlesen »

Weihnachten… wie es vielleicht sein könnte

„… wenn das so weitergeht, wird das Fest eine Katastrophe – alle Jahre wieder… “ (S.41) Zum Inhalt: Es sind 3 Kurzgeschichten („Himmlisches Geflügel“,“Lieschen Müller bekommt einen Korb“,“Lieber guter Weihnachtsmann…“), die uns die Autorin mit diesem Band der Mini-Testudo-Reihe beschert. Geschichten in denen es Ele Otto gelingt eine Dualität darzustellen, die vielen „weihnachtsgeplagten“ Mitmenschen mehr als nur beiläufig… Weiterlesen »

Menschliches ?!

„Aber gleichzeitig gab es auf der Erde die uralte Vorstellung, daß die grundlegende Menschlichkeit im Geist beschlossen liegt, nicht in der Form.“ (S.165) Zum Inhalt: Erstes Buch – Aussaatplan Die Behörde, ein historisch gewachsener Moloch, mit nur einem erklärten Ziel, nämlich Profit zu erwirtschaften, beherrscht die Geschicke der Menschheit. Auch dasjenige von Donald Steele, wobei nicht nur er… Weiterlesen »

Die Audienz

„»Das All ist unendlich«, zitierte Blanda. Das war einer der Sätze, die sie an Bord einen Gottesbeweis nannten. Man konnte unmöglich das Gegenteil behauptet.“ (S.164) Zum Inhalt: „Die Audienz“ (Frank W. Haubold) Leonard de Castillo hat die erdrückende Ehre, als Gesandter der Menschheit zu den Tanuat, einem uralten, weisen Volk zu fliegen und sie um Unterstützung gegen die… Weiterlesen »

Finster

„Es war für dich Piper…“ (S.20) Zum Inhalt: Es sind zumindest in 2 der 3 Geschichten („Zerstört“, „Das Mädchen mit den traurigen Augen“) zerstörte Lebensträume, die die Autorin in düsteren Grautönen malt. Keine davon wirkt dabei überzeichnet oder an den Haaren herbeigezogen, sondern eher so als wäre es durchaus möglich auch in nächster gesellschaftlicher Nähe entsprechende Schicksale zu… Weiterlesen »

Emotionen sind der Dünger meiner Phantasie…

„…und Worte Ihre Früchte.“ (Klappentext) Zum Inhalt: Treffender könnte man die Art der vorbildlichen Kurzgeschichten nicht bezeichnen, als dies das kurze Zitat aus dem Klappentext tut. So charakterisiert die Autorin Brigitte Pons selbst ihre Art zu Schreiben. Die beiden Erzählungen „Fledermäuse“ und „Schwerelos“ im 16. Band der Mini-Testudo Reihe könnten von ihrer Handlung unterschiedlicher nicht sein. Was sie… Weiterlesen »

Kleiner Hund ganz GROSS…

„Durch die ‚Kampfhunde‘-Diskussion der letzten Zeit hat sich unter den Menschen Verunsicherung uns Hunden gegenüber breit gemacht. Wir Kleinen bekommen wenigstens noch einen Mitleidsbonus, aber die großen Kollegen haben viel unter dieser Situation zu leiden.“ (S.16) Zum Inhalt: Nachdem die erste Aufregung des neuen Heims verklungen ist, geht es für Dolly und ihre Menschen darum den Alltag zu… Weiterlesen »