Tag-Archive: Selbstmord

Schritt für Schritt – Rezension zu „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ von Rachel Joyce

„»Man würde meinen, dass Gehen doch ganz einfach ist«, sagte sie. »Man braucht ja nur einen Fuß vor den anderen zu setzen. Aber ich staune immer wieder, wie schwierige manches ist, was eigentlich von selbst laufen sollte, von unseren Instinkten gesteuert.«“ (S.65) Zum Inhalt: Harold Fry ist im Ruhestand. Noch nicht lange. Wohlverdient. Zufrieden in der „Haus-mit-Garten“-Idylle –… Weiterlesen »

Das Rad des Lebens – Rezension zu „Der farblose Mann“ von Milan Johannes Meder

„Manchmal fühlte er das Gefühl der Gefühllosigkeit und wie ein grauer Schatten wurde alles um ihn herum eintönig, kalt und leer“ (S.6) Zum Inhalt: Es ist das letzte Drittel des Lebens, das für den 63jährigen Christoph Schneider angebrochen ist. Zeit ein Résumé zu ziehen.  Mit seiner Frau Sara fand er einen Menschen, der ihn aus seiner sozialen Isolation,… Weiterlesen »

Das Bild im Spiegel

„Wenn er es schaffte seine Seele zu schützen, dann hatte er gewonnen.“ (S.64) Zum Inhalt: Danny, dem Leser aus dem ersten Teil der Trilogie bekannt, sieht sich mit seiner Familie nach dem Umzug nach Deutschland mit einer völlig neuen Umgebung, einem Land mit teils schrägen Gewohnheiten und Ritualen, neuem Schulsystem, sowie gänzlich neuen Menschen konfrontiert. Seine anfängliche Frohnatur,… Weiterlesen »

Tor 2 – Rezension zu „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch

„Zeit genug! Ein Satz, an den ich mich später noch häufig erinnern sollte. Als klar wurde, dass wir niemals Zeit haben würden.“ (S.220)1) Zum Inhalt: Danny und Jessica wären wohl nicht als Traumpaar bei einer Partnervermittlung zusammengestellt worden. Zu unterschiedlich sind ihre äußeren, aber vor allem ihre inneren Werte. Es ist Dannys unbändiger Elan, seine Lebensfreude, sein Charme… Weiterlesen »

Macht Mut

„Wiederholter Erfolg untergräbt meistens die Überzeugung  des Patienten, daß er «es nicht kann».“ (S.174) Zum Inhalt: Aaron T. Beck machte die kognitive Therapie der Depression zu einem weltweit in Fachkreisen anerkannten Ansatz, mittels dessen depressiven Patienten geholfen werden kann. Das Buch liefert nicht nur einen an Beispielen reichen Fundus für Therapeuten in der Praxis, es schildert auch psychotherapeutische Werkzeuge,… Weiterlesen »

Finster

„Es war für dich Piper…“ (S.20) Zum Inhalt: Es sind zumindest in 2 der 3 Geschichten („Zerstört“, „Das Mädchen mit den traurigen Augen“) zerstörte Lebensträume, die die Autorin in düsteren Grautönen malt. Keine davon wirkt dabei überzeichnet oder an den Haaren herbeigezogen, sondern eher so als wäre es durchaus möglich auch in nächster gesellschaftlicher Nähe entsprechende Schicksale zu… Weiterlesen »