Archiv der Kategorie: Jugendroman

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Ein Sommer wie damals – Rezension zu „Jenseits der großen Sümpfe” von Erwin Moser

„Jeder Atemzug und jeder Augenblick enthält Vergnügen.“ (S.90) Zum Inhalt: „Jenseits der großen Sümpfe“ von Erwin Moser entwirft ein beeindruckendes Porträt von Kindheit, Sommerrauschen und Schilfpfaden. Die Geschichte kondensiert das jugendliche Leben auf das Einfachste, was es gibt – Sommer, Hitze, Schulferien. Ein sentimentaler Klang, der den Leser*innen einnimmt, ihn förmlich das Rascheln des Schilfs fühlen, den warmen… Weiterlesen »

Traumwandlerisch – Rezension zu „Phie und die sieben Sonnen“ von Angela Pointner

„Wer ein gutes Gewissen hat, ist nur zu guter Magie fähig.“ (S.193) Zum Inhalt: Sophie van Sand ist eine Suchende. Ihre Suche gilt der Möglichkeit ihren verstorbenen, über alles geliebten Vater wieder zu sehen. Es gäbe da noch viele lose Enden, welche sie mit ihm besprechend wollte, aber im Leben nicht die Gelegenheit dazu hatte. Seit diesem Verlust… Weiterlesen »

Der Willkür reife Leistung – Rezension zu „Der Schüler Gerber“ von Friedrich Torberg

„…: es gibt ein großes, gräßliches Nie, gegen das wir nicht anrennen sollen, sonst senkt es sich, eine riesenhafte Wand, auf uns herab und zwingt uns zu Boden, und wenn wir gar zu nahe waren, zermalmt es uns…“ (S.115) Zum Inhalt: Kurt Gerber steht in seinem letzten gymnasialen Jahr, dem lange ersehnten und ebenso gefürchteten Abschlussjahr, dessen Krönung… Weiterlesen »

Brückenschlagend – Rezension zu „Die Brücke nach Terabithia“ von Katherine Paterson

„Manchmal kam es ihm vor, als wäre sein Leben so empfindlich wie eine Pusteblume. Ein laues Lüftchen genügte, um es ein für alle Mal zu zerstören.“ (S.113) Zum Inhalt: Jess wächst als einziger Sohn unter seinen Schwestern und Eltern in einer ländlichen Gegend auf. Die finanzielle Situation der Familie ist angespannt und obwohl Vater und Mutter ihr für… Weiterlesen »

Schräg, schrill und …reizvoll

„Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht steht still“, Tor Åge Bringsværd (S.37) Zum Inhalt: Die beiden Teenager Berit und Nils finden die Idee mittels eines Briefbuches Informationen und Erlebtes aus ihrem jeweiligen nicht all zu spannenden Umfeld mitzuteilen eine „coole“, aufregende Idee. Was wie ein sprachliches Aufsatzexperiment für beide beginnt, entpuppt sich mehr und mehr als… Weiterlesen »