Tag-Archive: Hermann Hesse

Mediatives Denken – Rezension zu “Vom guten Umgang mit Differenzen” von Noa Zanolli

„Alle Friedensstifter, alle Mediatorinnen, alle Vermittler in Streitigkeiten, ob sie akademisch ausgebildet sind oder nicht, denken mediativ, d.h. sie suchen den Ausgleich zwischen verschiedenen Sichtweisen, sie suchen Gemeinsamkeiten in unterschiedlichen Standpunkten, sie suchen Berührungspunkte in Differenzen. Das ist mediatives Denken. Es wurde seit jeher praktiziert. Der Ausdruck soll das Bewusstsein darüber, dass jeder Mensch vermittelndes Denken lernen und… Weiterlesen »

Lyrisch-malerische Ode an das vielgestaltige Element – Rezension zu „Wasser ist Leben“ von Friedrich Hechelmann (Bilder) und Gisela Linder (Nachwort)

„Es gibt im ganzen Weltkreis nichts Beständiges. Alles ist im Fluß, und jedes Bild wird gestaltet, während es vorübergeht.“ (S.18) Zum Inhalt: Sowohl optisch als auch inhaltlich dominieren den Band die Bilder des 1948 in Süddeutschland geborenen zeitgenössischen Malers Friedrich Hechelmann. Das panta rhei – alles fließt – ist es, das Hechelmann einzufangen versucht, dem er sich verschrieben… Weiterlesen »

Wie sieht ein Künstler die Realität

Zum Inhalt: In der autobiografischen Erzählung schildert Hesse die letzten Wochen und Monate der Beziehung, zwischen dem international geschätzten Maler Veraguth, seiner Ehefrau Adele und den beiden Söhnen Pierre und Albert. Die Entfremdung der beiden Ehepartner spiegelt sich u.a. darin, dass Veraguth, in seiner Malerei Zuflucht suchend, in einem Anbau an seinem Atelier auf dem Gut Roßhalde lebt,… Weiterlesen »